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6.12.2016 : 9:09 : +0100

33 "MINT-freundliche Schulen" in Bayern bereits zum zweiten Mal geehrt

33 Schulen aus Bayern behalten nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Signet "MINT-freundliche Schule". Dazu gehört auch die Staatliche Realschule Landshut. Zusätzlich zu diesen Schulen dürfen sich weitere 37 Schulen aus Bayern für die nächsten drei Jahre "MINT-freundliche Schule" nennen. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Freising ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in Bayern somit jetzt über 200 MINT-freundliche Schulen. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers, Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz KMK.

"MINT-Analphabetismus kann vermieden werden, wenn auch unsere Schulen ins digitale Zeitalter passen. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern stärken diese Kompetenzen der Schüler bzw. Lehrer und damit das Bildungssystem. Breitband und WLAN sind zwar Fundament, doch jetzt braucht es auch Standards, um digital lernen und arbeiten zu können. Alle 62 weiterführenden MINT-freundlichen Schulen und die 8 MINT-freundlichen Grundschulen in Bayern wenden digitale Konzepte an, davon 27 Schulen mit herausragenden Informatik-Zusatzangeboten, zum Beispiel digitale Unterrichtsstunden, Nachmittags-AGs, Wettbewerbe, Workshoptage, Hackathons. Sie alle sind Vorbild und Vorreiter für gute, digitale MINT-Bildung in Deutschland" sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen".

Bundesweit liegt Bayern mit an der Spitze der MINT-freundlichen Schulen. "Wir brauchen junge Menschen, die sich für Wissenschaft und Technik begeistern und als künftige Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler mit ihrem Innovationsgeist und ihren Kompetenzen Bayern und Deutschland weiter voranbringen. Auch mit Hilfe von MINT-Wettbewerben gelingt es Bayern, vielversprechende junge Talente in der Schülerschaft zu entdecken und zu fördern. Die Initiative "MINT Zukunft schaffen" ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entdecker- und Förderstrategie und macht die Leistung dabei besonders engagierter "MINT-freundlicher Schulen" öffentlich. In der Zielsetzung weiß sich Bayern mit vielen renommierten Partnern verbunden.", sagt Herbert Püls, Ministerialdirektor im Ministerium für Bildung und Kultus.

Die "MINT-freundlichen Schulen" werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative "MINT Zukunft schaffen" zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewußt MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung des bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbandes unterstreicht: "Die vbw ? Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm begrüßen ausdrücklich die Ehrung von Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen. Durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts."

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; LEGO Education; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik ? Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung "MINT Zukunft schaffen": Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. "MINT Zukunft schaffen" wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will "MINT Zukunft schaffen" gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Staatliche Realschule ausgezeichnet

MINT-freundliche Schule

Neben der Wirtschaftsschule der Schulstiftung Seligenthal und dem Maristen-Gymnasium Furth wurde am Mittwoch auch die Staatliche Realschule Landshut als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet,obwohl das bayerische Kultusministerium den Namen der Schule vorab versehentlich nicht veröffentlicht hatte. Mit der Ernennung wird das herausragende Engagement der Landshuter Realschule für die naturwissenschaftlich-technologische Bildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gewürdigt. Das Bild, das bei der Verleihung der Auszeichnung in Freising entstand, zeigt (v. l.) Ministerialdirigent Walter Gremm, stellvertretenden Schulleiter Alexander Köppl, Vorstandsvorsitzenden Thomas Sattelberger (Initiative "MINT Zukunft schaffen"), Seminarrektorin Karin Kompauer sowie Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung des Verbandes der bayerischen Wirtschaft.

MINT-Schwerpunktbildung

Aufgrund unserer besonders engagierten Lehrkräfte in den MINT-Fächern, sowie der technisch modern ausgestatteten Unterrichtsräume bieten wir bereits zahlreiche Zusatzangebote im MINT-Bereich, die über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen. Außerschulische Partner werden selbstverständlich in die MINT-Unterrichtsgestaltung einbezogen, wie z. B. Vorträge und Diskussionsrunden mit ehemaligen Schülern, Kollegen der benachbarten Realschulen, Stiftungen, Museen, weiterführende Schulen und vieles mehr. So gelingt es in allen MINT-Fächern (Mathematik, Physik, Informationstechnologie, Biologie und Chemie) dauerhaft zusätzliche Aktionen und Wahlfächer anzubieten. Die Schule nimmt regelmäßig an MINT-Wettbewerben teil, z. B. "Känguru der Mathematik", "CO² -Maus", "Informatik-Biber". Wir pflegen fortlaufend den Kontakt zu Unternehmen aus der Region, um unseren Schülerinnen und Schülern eine vertiefte und praxisnahe Berufswahlorientierung zu ermöglichen.

 

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Für die Förderung und Entwicklung des MINT-Bereich an der Staatlichen Realschule Landshut sind verantwortlich:

  • SemRin Karin Kompauer, Fächerverbindung Mathematik, Physik, Informatik, Seminarlehrerin Mathematik, Fachmitarbeiterin des Ministerialbeauftragten der Realschulen in Niederbayern für das Fach Mathematik und
  • StRin (RS) Katharina Frank, Fächerverbindung Mathematik, Physik, Informatik.